FAQ

Frequently asked questions (FAQ)

Hier finden Sie kurze Antworten und Informationen über den Dialogue and Impact for Sustainable Textiles. Wenn Sie weitere Fragen haben, können Sie sich gerne an das Koordinations-Team wenden.

Der Dialogue and Impact for Sustainable Textiles ist eine Multi-Stakeholder-Netzwerk mit Teilnehmenden aus der Wirtschaft (Unternehmen und Verbände), Gewerkschaften, Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Nachhaltigkeitsinitiativen und – standards und der deutschen Bundesregierung. Gemeinsam setzen sie sich für eine sozial, ökologisch und ökonomisch nachhaltige Textil- und Bekleidungsbranche weltweit  ein. Für die Erreichung seiner Ziele legt der Textildialog einen besonderen Schwerpunkt auf die Umsetzung unternehmerischer Sorgfaltspflichten in Deutschland, Europa und weltweit. Hier finden Sie weitere Informationen zum Textildialog.

Angesichts der komplexen globalen Herausforderungen der Textil- und Bekleidungsbranche braucht es für einen echten Wandel die Mitwirkung aller Akteurinnen und Akteure. Deshalb bringt der Textildialog als Multi-Stakeholder-Netzwerk Unternehmen der Textil- und Bekleidungsindustrie und des Handels mit weiteren Akteurinnen und Akteuren zusammen, die zum Thema nachhaltige Textilien aktiv sind – darunter Verbände, Nichtregierungsorganisationen, Gewerkschaften und Standardorganisationen und die Wissenschaft. Die Bundesregierung wird von drei Bundesministerien vertreten. Weitere Informationen zur Teilnahme

Unternehmen engagieren sich zu sozialen, ökologischen und ökonomischen Risiken in ihren Lieferketten. Weil bestimmte Risiken in der Textil- und Bekleidungsbranche besonders häufig auftreten, spiegeln sie die Themen wider, an denen die Teilnehmenden im Textildialog gemeinsam arbeiten. Zu den elf Sektorrisiken gehören unter anderem Kinder- und Zwangsarbeit, geschlechtsspezifische Gewalt, Löhne, Chemikalieneinsatz, Umwelt- und Klimaschutz. Darüber hinaus widmen sich die Teilnehmenden des Netzwerks übergeordneten Themen wie Lieferkettentransparenz, Beschwerdemechanismen, Kreislaufwirtschaft sowie Natur- und Chemiefasern. Auf dieser Seite finden Sie Informationen zu den Sektorrisiken, zu Sorgfaltspflichten, SDGs und weiteren Themen, mit denen sich das Netzwerk und seine Teilnehmenden mit unterschiedlicher Intensität befassen.

Für die Teilnahme im Dialogue and Impact for Sustainable Textiles werden keine Teilnehmendenbeiträge erhoben. Kosten können bei der Umsetzung von Initiativen und Projekten in Produktionsländern entstehen.

Der Textildialog und der Grüne Knopf orientieren sich an denselben grundlegenden internationalen Vereinbarungen der UN zur Einhaltung von Menschen- und Arbeiter*innenrechten und zum Umweltschutz, sowie an entsprechenden Vorgaben und Initiativen der EU und an den Empfehlungen der OECD. Beide streben die konsequente Umsetzung von menschenrechtlichen und ökologischen Sorgfaltspflichten an. Während der Textildialog dieses Ziel als Multi-Stakeholder-Netzwerk mit Lern- und Dialogformaten, Informationen, gemeinsamen Maßnahmen in Produktionsländern und einem breiten internationalen Kooperationsnetzwerk verfolgt, ist der Grüne Knopf ein staatliches Siegel, für das Unternehmen bestimmte Produkt- und Unternehmenskriterien erfüllen müssen. Durch eine aktive Teilnahme im Textildialog können sich Unternehmen auf eine Zertifizierung mit dem Grünen Knopf vorbereiten. Weitere Informationen auf der Grüner-Knopf-Homepage und zu weiteren (Textil-)Zertifizierungen und Siegeln auf Siegelklarheit.

Als erste Anlaufstelle für alle Unternehmen, die ihre ökologische und menschenrechtliche Verantwortung in der gesamten Lieferkette übernehmen wollen, bietet der Textildialog ein breites Netzwerk und Unterstützung. Es ist unter anderem eine Plattform für Lernen und Dialog: Die Teilnehmenden vernetzen sich mit den anderen Akteursgruppen. Sie teilen ihr Wissen und arbeiten gemeinsam an Best Practices, zum Beispiel in Webinaren und Workshops, Expert*innen- und Arbeitsgruppen sowie mithilfe von Tools und Unterstützungsmaterialen. Darüber hinaus schließen sich die Teilnehmenden in Initiativen und Projekten zusammen und erreichen so Verbesserungen und Fortschritte in den Produktionsländern, die allein kaum möglich wären.

2021 beschloss die Bundesregierung das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG). Das Gesetz legt Anforderungen für die Sorgfaltspflichten von Unternehmen fest. Auch der Textildialog hat sich der Umsetzung von Sorgfaltspflichten verschrieben und orientiert sich an internationalen Standards. Unternehmen im Textildialog sind beispielsweise mit der systematischen Analyse ihrer Risiken vertraut und daher gut auf die Anforderungen des Gesetzes vorbereitet. Die Teilnahme im Textildialog ist jedoch kein Nachweis zur Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen. Auf der Homepage des Bundesentwicklungsministeriums finden Sie weitere Informationen zum Lieferkettengesetz.

Das Textilbündnis ist transformiert

Das bisherige Bündnis für nachhaltige Textilien (BNT) ist nun offiziell das “Dialogue and Impact for Sustainable Textiles“. Das Multi-Stakeholder Netzwerk verbindet engagierte internationale, europäische und lokale Stakeholder noch enger, um eine sozial, ökologisch und ökonomisch nachhaltige Textil- und Bekleidungsbranche zu fördern. Im Fokus stehen praxisnaher Austausch, Wissenstransfer, Entwicklung von Initiativen sowie die Einbindung lokaler Akteure.  
 
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