Gemeinsam etwas bewirken!
Der Textildialog bietet Unterstützung für Ihre Lösungsansätze
Viele der drängendsten Herausforderungen in textilen Lieferketten lassen sich nicht allein lösen. Themen wie existenzsichernde Löhne, Beschwerdemechanismen, Umweltschutz oder verantwortungsvolle Beschaffungspraktiken erfordern die Zusammenarbeit zwischen Marken, Zulieferern, der Zivilgesellschaft, Gewerkschaften und lokalen Akteuren.
Durch den Textildialog sind diese Akteure miteinander verbunden. Diese Chance gilt es zu nutzen um gemeinsam innovative Ansätze und Ideen in die Tat umsetzen und einen messbaren Unterschied zu machen. Der Textildialog, im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), unterstütz daher gemeinsame Projekte, die messbare soziale und ökologische Verbesserungen in den Partnerländern der deutschen Entwicklungszusammenarbeit bewirken.
Diese Projekte sollen zur wirksamen Umsetzung von Sorgfaltspflichten beitragen und greifbare Verbesserungen für Mensch und Umwelt dort bewirken, wo sie am dringendsten benötigt werden. Dies führt nicht nur zu resilienteren Lieferketten sondern unterstützt Akteure auch dabei, sich fit für die Zukunft aufzustellen.
Call for Proposals für Projekte in Parnterländern
Durch die Möglichkeit einer Teil-Finanzierung werden Anreize geschaffen, neue Wege zu gehen.
Im Rahmen des Ideenwettbewerbs sind Teilnehmende des Textildialogs dazu aufgerufen, ihre Bedarfe und Ideen bspw. auf der digitalen Plattform zu teilen und so zusammenzufinden, um gemeinsame Projektvorschläge einzureichen.
Ziel ist es, identifizierte Risiken in der Lieferkette eigenverantwortlich und gemeinsam mit relevanten Partnern anzugehen. Die Einbeziehung lokaler Rechteinhabenden in die Planung und Umsetzung der Projekte ist zentral, um nachhaltige Strukturen zu schaffen und einen echten Wandel zu fördern.
Für Unternehmen kann die Teilnahme am Wettbewerb ein strategischer Schritt sein, um sich auf die EU-Lieferkettenrichtlinie (CSDDD) und ähnliche internationale Anforderungen vorzubereiten. Hier können Sie innovative Ideen zur praktischen Umsetzung menschenrechtlicher und umweltbezogener Sorgfaltspflichten gemeinsam umsetzen, bestehende Lücken schließen und wertvolle Lernprozesse gemeinsam mit den Zulieferern vor Ort anstoßen.
Für die Zivilgesellschaft in Europa und in den Partnerländern ist es eine Möglichkeit Verbesserungen im Schulterschluss mit allen relevanten Akteuren zu initiieren und im Netzwerk passende Konsortien zu finden.
Die wichtigsten Informationen im Überblick:
- Multi-Stakeholder-Ansatz: Bewerbungen sind möglich für Konsortien, die aus mindestens einer DST-Brand und einem weiteren gemeinnützigen DST-Teilnehmenden (z. B. NGO, Gewerkschaft) bestehen.
- Finanzielle Unterstützung: Bis zu 50% der Projektkosten können aus öffentlichen Mitteln gefördert werden. Der Zuschuss orientiert sich an dem finanziellen Eigenbeitrag der teilnehmenden Brands. Voraussetzung ist die Erfüllung der Projekt-Kriterien.
- Ausschreibungszeitraum: Die Einreichung von Projektanträgen ist vom 1. September bis zum 31. Oktober 2026 möglich
Detaillierte Informationen und weiterführende Links:
- Factsheet zum Call for Proposals: Zielsetzung sowie Kriterien und Details zum Prozess.
- Antragsdokumente und Templates: Die notwendigen Unterlagen finden Sie auf der DST-Plattform zum Download.
Ihr Interesse geweckt?
Kontaktieren Sie uns gerne. Die DST-Koordinierungsstelle unterstützt bei Rückfragen und der Suche nach geeigneten Kollaborationspartnern.
Sie erreichen uns unter hello@textiledialogue.com.
Weitere Informationen zum DST allgemein sowie zur Möglichkeit Teil des Netzwerks zu werden finden Sie unter TEILNAHME.
Jetzt mitmachen und Projektideen einsenden!